Selbstvorwürfe nach der Trennung – Wie damit umgehen?

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Selbstvorwürfe nach der Trennung

Vor allem sensible Menschen neigen dazu sich Selbstvorwürfe nach der Trennung zu machen, doch hilft das weiter? Selbstreflektiert und kritisch mit sich selbst zu sein sind durchaus positive Verhaltensweisen, die jeder Mensch haben sollte. Selbstvorwürfe sind jedoch viel mehr als ein paar Gedanken, du verurteilst dich damit selbst und bekommst das Gefühl, dass nur du Schuld bist an der Trennung.

Wenn du wirklich der Hauptgrund warst durch dein Verhalten ist es verständlich, aber in den wenigsten Fällen hat nur eine Person an der Trennung die Schuld. Wahrscheinlich lag es vielmehr an eurer mangelnden Kommunikation, die dazu geführt hat, dass ihr euch voneinander entfernt habt über einen längeren Zeitraum.

Wie du Selbstvorwürfen nach der Trennung positiv umgehst!

Eine Trennung ist für die meisten Menschen eine große Herausforderung, weil damit ein wichtiger Teil des Lebens plötzlich nicht mehr da ist. Die Trennung kratzt am Selbstwertgefühl und der Wunsch die Zeit einfach zurückdrehen zu können kommt hoch. Nur Narzissten würden die Schuld komplett bei anderen sehen und das ist auch der falsche Umgang mit einer Trennung; dir alle Schuld zu geben genauso.

Es ist schon richtig, dass du an dem Punkt beginnst den du beeinflussen kannst: Bei deinem Verhalten und deinen Gefühlen.

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In eine Beziehung kann nie alles perfekt laufen und auch Streits oder Meinungsverschiedenheiten gehören dazu, viel entscheidender ist der Umgang in diesen Situationen. Wenn ihr beide dabei respektvoll und lösungsorientiert bleibt, dann bringt euch das sogar noch näher zusammen. Niemand mag nur Ja-Sager, sonst gibt einer von beiden seine Bedürfnisse und Persönlichkeit vollständig auf.

Reflektiere für dich in welchen Situationen du dir ehrlich eingestehen musst überreagiert zu haben und mit deinem Verhalten einen Fehler gemacht hast. Akzeptiere, dass du immer mit dem besten Wissen gehandelt hast in dem Moment ohne dich im Nachhinein dafür zu verurteilen.

Verurteilst du dich selbst, dann verleugnest du dich selbst als Person und nicht dein Verhalten. Du sagst dir selbst, dass du nicht richtig bist so wie du bist. In Zukunft wirst du eher ängstlich und zurückhaltend reagieren, auch in Situationen in denen du eher für dich selbst einstehen müsstest. Selbstvorwürfe führen zu langfristigen negativen Verhaltensänderungen, die dich unsicherer machen und einen großen Teil von dir unterdrücken.

Du solltest aufhören nach deinen Fehler in der Vergangenheit zu suchen und damit beginnen dich auf die Zukunft einzustellen. Was konntest du aus der vergangenen Beziehung lernen? Warum hast du dich in manchen Situationen so verhalten? Wie schaffst du es beim nächsten Mal bewusster zu bleiben um anders zu reagieren?

Stelle dir die richtigen Fragen die mehr darauf ausgerichtet sind mehr Kontrolle über dich und deine Emotionen zu bekommen. Je reflektierter du mit der Vergangenheit umgehst, desto selbstsicherer wirst du in Zukunft sein ohne dich selbst als Mensch in die Opferrolle zu stellen.